Der Faule

Der Faule – Gedicht von Robert Reinick. Heute nach der Schule gehen, da so schönes Wetter ist? Nein! Wozu denn immer lernen, was man später doch vergißt! Doch die Zeit wird lang mir werden, und wie bring ich sie herum? Spitz, komm her! Dich will…

Muttersorgen

Muttersorgen – Gedicht von Arthur Schoke. Mütterlein, lieb Mütterlein, Wie mußt du doch immerfort fleißig sein! Wenn wir noch schlafen, am frühesten Morgen, mußt du dich schon plagen, mußt du dich schon sorgen, daß wir auch beizeiten den Kaffee kriegen, daß wir nicht zu lang´…

Das taube Mütterlein

Das taube Mütterlein ein Gedicht von Friedrich Halm Wer öffnet leise Schloß und Tür? Wer schleicht ins Haus herein? – Es ist der Sohn, der wiederkehrt zum tauben Mütterlein. Er tritt herein, sie hört ihn nicht; sie saß am Herd und spann. Da tritt er…

Mond und Sterne

Mond und Sterne – ein Gedicht von Ernst Moritz Arndt. Und die Sonne, sie machte den weiten Ritt um die Welt. Und die Sternlein sprachen: wir reisen mit um die Welt! Und die Sonne, sie schalt sie: ihr bleibt zu Haus, denn ich brenn euch…

Ich will dich lieben

Ich will dich lieben Autor: Johann Scheffler (1624-1673) Ich will dich lieben, meine Stärke, Ich will dich lieben, meine Zier, Ich will dich lieben mit dem Werke Und immerwährender Begier: Ich will dich lieben, schönstes Licht, Bis mir das Herze bricht. Ich will dich lieben,…

Es ist ein Ros entsprungen

Es ist ein Ros entsprungen (Autor: unbekannt) Es ist ein Ros entsprungen Aus einer Wurzel zart; Als uns die Alten sungen, Aus Jesse kam die Art. Und hat ein Blümlein bracht Mitten im kalten Winter Wohl zu der halben Nacht. Das Röslein, das ich meine,…

Bei stiller Nacht

(Autor: Friedrich von Spee (1591-1635)) Bei stiller Nacht zur ersten Wacht Ein Stimm sich grund zu klagen; Ich nahm in acht, was die dann sagt, Tat hin mit Augen schlagen. Es war der liebe Gottessohn, Sein Haupt er hat in Armen, Viel weiß und bleicher…

Loblied

Loblied – ein Gedicht von Clemens Brentano. Kein Tierlein ist auf Erden dir, lieber Gott, zu klein. Du ließt sie alle werden und alle sind sie dein. Zu dir, zu dir, ruft Mensch und Tier. Der Vogel dir singt, das Fischlein dir springt, die Biene…

Wie hoch mag wohl der Himmel sein?

Wie hoch mag wohl der Himmel sein? – ein Gedicht von Rudolf Löwenstein. Wie hoch mag wohl der Himmel sein? Das will ich gleich dir sagen. Wenn du schnell wie ein Vögelein die Flügel könntest du schlagen und stiegest auf und immer auf in jene…

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