Gefunden

Gefunden – Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe Ich ging im Walde so für mich hin, und nichts zu suchen, das war mein Sinn. Im Schatten sah ich ein Blümchen stehn, wie Sterne leuchtend, wie Äuglein schön. Ich wollt es brechen, da sagt es fein:…

Die Uhr schlägt

Die Uhr schlägt – Autor unbekannt (Volksgut) Der Mond, der scheint, das Kindlein weint; die Glock` schlägt zwölf; daß Gott doch allen Kranken helf! Gott alles weiß. Das Mäuslein beißt! die Glock` schlägt ein; der Traum spielt auf dem Kissen dein. Die Sternlein schön am…

Das Liedlein vom Kirschbaum

Das Liedlein vom Kirschbaum – ein Gedicht von Johann Peter Hebel. Zum Frühstück sagt der liebe Gott: “Geh, deck dem Wurm auch seinen Tisch!” Gleich treibt der Kirschbaum Laub um Laub, vieltausend Blätter, grün und frisch. Das Würmchen ist im Ei erwacht, es schlief in…

Das Ährenfeld

Das Ährenfeld – ein Gedicht von Heinrich Hoffmann von Fallersleben Ein Leben war´s im Ährenfeld wie sonst wohl nirgends auf der Welt: Musik und Kirmes weit und breit und lauter Lust und Fröhlichkeit. Die Grillen zirpten früh am Tag und luden ein zum Zechgelag: “Hier…

Des Storches Wiederkehr

Des Storches Wiederkehr – ein Gedicht von Rudolf Löwenstein Der Paul ruft den Peter, der Peter den Hans, der Hans ruft die Grete, die Grete den Franz, der Franz holt die Liese, die Liese den Fritz, die gkommen gelaufen so schnell wie der Blitz. “Was…

Der Faule

Der Faule – Gedicht von Robert Reinick. Heute nach der Schule gehen, da so schönes Wetter ist? Nein! Wozu denn immer lernen, was man später doch vergißt! Doch die Zeit wird lang mir werden, und wie bring ich sie herum? Spitz, komm her! Dich will…

Muttersorgen

Muttersorgen – Gedicht von Arthur Schoke. Mütterlein, lieb Mütterlein, Wie mußt du doch immerfort fleißig sein! Wenn wir noch schlafen, am frühesten Morgen, mußt du dich schon plagen, mußt du dich schon sorgen, daß wir auch beizeiten den Kaffee kriegen, daß wir nicht zu lang´…

Das taube Mütterlein

Das taube Mütterlein ein Gedicht von Friedrich Halm Wer öffnet leise Schloß und Tür? Wer schleicht ins Haus herein? – Es ist der Sohn, der wiederkehrt zum tauben Mütterlein. Er tritt herein, sie hört ihn nicht; sie saß am Herd und spann. Da tritt er…

Mond und Sterne

Mond und Sterne – ein Gedicht von Ernst Moritz Arndt. Und die Sonne, sie machte den weiten Ritt um die Welt. Und die Sternlein sprachen: wir reisen mit um die Welt! Und die Sonne, sie schalt sie: ihr bleibt zu Haus, denn ich brenn euch…

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