Frühlingslied

Frühlingslied – Gedicht von Ludwig Hölty. Die Luft ist blau, das Tal ist grün, die kleinen Maienglocken blühn und Schlüsselblumen drunter; der Wiesengrund ist schon so bunt und malt sich täglich bunter. Drum komme, wem der Mai gefällt, und freue sich der schönen Welt und Gottes Vatergüte, die diese Pracht hervorgebracht, den Baum und seine Blüte. entnommen: Vor den Toren, Lesebuch für Rheinland-Pfalz, August Bagel Verlag Düsseldorf, 1952 Werbung:

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Frühlingsbotschaft

Frühlingsbotschaft – ein Gedicht von Hermann Löns. Hoch oben auf dem Eichenast eine bunte Meise läutet ein frohes Lied, ein helles Lied; ich weiß auch, was es bedeutet. Es schmilzt der Schnee, es kommt das Gras, die Bumen werden blühen; es wird die ganze weite Welt in Frühlingsfarben glühen. Die Meise läutet den Frühling ein, ich hab es schon lange vernommen; er ist zu mir bei Eis und Schnee mit Singen und Klingen gekommen. entnommen: Vor den Toren, Lesebuch für Rheinland-Pfalz, August Bagel Verlag Düsseldorf, 1952 Werbung:

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April

April – ein Gedicht von Heinrich Seidel April! April! Der weiß nicht, was er will. Bald lacht der Himmel blau und rein, bald schaun die Wolken düster drein, bald Regen und bald Sonnenschein! Was sind mir das für Sachen: mit Weinen und mit Lachen ein solch Gesaus zu machen! April! April! Der weiß nicht, was er will. O weh! O weh! Nun kommt er gar mit Schnee und schneit mir in den Blütenbaum, in all den Frühlingswiegentraum! Ganz greulich ist´s, man glaubt es kaum: heut Frost und gestern Hitze, heut…

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