Der erste Zahn

Der erste Zahn – ein Gedicht von Matthis Claudius Viktoria! Viktoria! Der kleine weiße Zahn ist da! Du, Mutter, komm, und groß und klein im Hause, kommt und guckt hinein, und seht den hellen, weißen Schein! Der Zahn soll Alexander heißen. Du liebes Kind, Gott…

Muttersorgen

Muttersorgen – Gedicht von Arthur Schoke. Mütterlein, lieb Mütterlein, Wie mußt du doch immerfort fleißig sein! Wenn wir noch schlafen, am frühesten Morgen, mußt du dich schon plagen, mußt du dich schon sorgen, daß wir auch beizeiten den Kaffee kriegen, daß wir nicht zu lang´…

Das taube Mütterlein

Das taube Mütterlein ein Gedicht von Friedrich Halm Wer öffnet leise Schloß und Tür? Wer schleicht ins Haus herein? – Es ist der Sohn, der wiederkehrt zum tauben Mütterlein. Er tritt herein, sie hört ihn nicht; sie saß am Herd und spann. Da tritt er…

Mond und Sterne

Mond und Sterne – ein Gedicht von Ernst Moritz Arndt. Und die Sonne, sie machte den weiten Ritt um die Welt. Und die Sternlein sprachen: wir reisen mit um die Welt! Und die Sonne, sie schalt sie: ihr bleibt zu Haus, denn ich brenn euch…

Es waren zwei Königskinder

Es waren zwei Königskinder (Autor: unbekannt) Es waren zwei Königskinder, Die hatten einander so lieb, Sie konnten zusammen nicht kommen, Das Wasser war viel zu tief. “Ach, Liebster, könntest du schwimmen, So schwimm doch herüber zu mir! Drei Kerzen will ich anzünden, Und die sollen…

Wie hoch mag wohl der Himmel sein?

Wie hoch mag wohl der Himmel sein? – ein Gedicht von Rudolf Löwenstein. Wie hoch mag wohl der Himmel sein? Das will ich gleich dir sagen. Wenn du schnell wie ein Vögelein die Flügel könntest du schlagen und stiegest auf und immer auf in jene…

Morgenwanderung

Morgenwanderung

Morgenwanderung – ein Gedicht von Emanuel Geibel Wer recht in Freuden wandern will, der geh´ der Sonn´ entgegen; da ist der Wald so kirchenstill, kein Lüftchen mag sich regen! Noch sind nicht die Lerchen wach, nur im hohen Gras der Bach singt leise den Morgensegen….

Ein Lied hinterm Ofen zu singen

Ein Lied hinterm Ofen zu singen

Ein Lied hinterm Ofen zu singen – ein Gedicht von Matthias Claudius Der Winter ist ein rechter Mann, kernfest und auf die Dauer; sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an, und scheut nicht süß noch sauer. Aus Blumen und aus Vogelsang weiß er sich nichts…

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