April

April – ein Gedicht von Heinrich Seidel April! April! Der weiß nicht, was er will. Bald lacht der Himmel blau und rein, bald schaun die Wolken düster drein, bald Regen und bald Sonnenschein! Was sind mir das für Sachen: mit Weinen und mit Lachen ein solch Gesaus zu machen! April! April! Der weiß nicht, was er will. O weh! O weh! Nun kommt er gar mit Schnee und schneit mir in den Blütenbaum, in all den Frühlingswiegentraum! Ganz greulich ist´s, man glaubt es kaum: heut Frost und gestern Hitze, heut…

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Es geht eine dunkle Wolk herein

Es geht eine dunkle Wolk herein (Autor: unbekannt) Es geht eine dunkle Wolk herein, Mich deucht, es werd ein Regen sein, Ein Regen aus den Wolken, Wohl in das grüne Gras. Und kommst du, liebe Sonne, nicht bald, So weset alls im grünen Wald, Und all die müden Blumen, Die haben müden Tod. Es geht eine dunkle Wolk herein, Es soll und muß geschieden sein, Ade, Feinslieb, dein Scheiden Macht mir das Herze schwer. Quelle: Deutsche Dichtung der Neuzeit, Verlag G. Braun, Karlsruhe, ohne Jahr. Werbung:

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