Die Geldmacher von Harlem

Die Geldmacher von Harlem

Die Geldmacher von Harlem, Thriller von Chester Himes.

Inhalt – Die Geldmacher von Harlem

1500 Dollar – das ist alles Geld, das Jackson in fünf Jahren harter Arbeit gespart hat. Darin sind auch ein Vorschuß auf seinen nächsten Monatslohn und die Summe enthalten, die der Pfandleiher ihn für seinen blauen Anzug und die goldene Uhr gegeben hat.
1500 Dollar, 150 schöne, saubere Zehn-Dollar-Scheine, die Hank jetzt in ebenso viele 100-Dollar-Noten verwandeln wird. Das hat er jedenfalls versprochen, und dass er es kann, hat er bewiesen. Jackson hat mit eigenen Augen zugesehen, wie Hank einen 100-Dollar-Schein aus dem Röhrchen gezogen hat, in dem vor der „Behandlung“ nur ein Zehner gesteckt hat.
Und wenn Jackson trotzdem noch Bedenken gehabt hätte, so sind sie durch Imabelles Teilnahme an der Aktion verflogen. Imabelle ist sein Mädchen; sie war es, die ihm den Geldmacher empfohlen hat, und Jackson zweifelt weder am Imabelles Treue noch seiner Loyalität.
Und er zweifelt immer noch nicht an ihr, als der schöne Traum von vielen Geld buchstäblich in Rauch aufgeht und Hank und Imabelle zusammen fliehen. Im Gegenteil, er tut alles, um das Mädchen wiederzufinden.
Doch was er tut, ist das Falsche.
Es wird eine Nacht, wie sie Harlem selten erlebt hat. Schüsse fallen. Tote werden im Leichenwagen transportiert, doch nicht im Sarg, wie es sich gehört, sondern als blinde Passagiere, als schwarze Schwarzfahrer, sozusagen. Autos rasen in wilder Fahrt durch die Straßen. Der schwarze Detective Ed Coffin wird Opfer eines Säureattentats. Und sein Kollege, Grave Digger, läuft Amok.
Als der Morgen graut, hat Grave Digger aufgeräumt – so radikal, dass er der Polizei im Alleingang alle Arbeit abgenommen hat, denn Tote können weder vor Gericht gestellt, noch als Zeugen vernommen werden.
(Quelle: Verlagsbeschreibung/Klappentext/vwh)

Bibliografie – Die Geldmacher von Harlem

Rowohlt Taschenbuch Verlag
Reinbek bei Hamburg
1976
Taschenbuch
ISBN 3-499-42398-7
153 Seiten

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