Frühlingslied (1795)


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Frühlingslied – ein Gedicht von J. C. Mikan

Laßt uns singen!
Laßt uns Springen!
Denn der Lenz erwacht.
Kommt mit mir auf bunte Auen!
Dort ist lieblich anzuschauen
Seine neue Pracht.

Seht! es keimen
An den Bäumen
Blüt´ und Blatt hervor:
Und die kleinen Fliegen summen
Und die großen Käfer brummen
Rund um unser Ohr.

Seht! das Veilchen
Weckt durch Mäulchen
Zepyhr aus dem Traum;
Und der Vögel muntre Lieder
Tönen herzerfreuend wieder
Her von Busch und Baum.

Mücken schwärmen
Und erwärmen
Sich im Sonnenschein;
Spinnen, die in Netzen hangen,
Um die Mücken wegzufangen,
Weben zart und fein.

Hin in´s Freie
Schleppt auf´s Neue
Auch die Schneck´ ihr Haus.
Selbst die Schwalbe kehret wieder,
Und die lang erstarrten Glieder
Regt die Fledermaus.

Neu belebet
Regt und bebet
Alles, alles sich.
Alles fühlet Wonnetriebe,
Alles liebt und strebt nach Liebe;
Lieb´ erfüllt auch mich.

Komm du Eine
Die ich meine,
Schön ist´s auf der Flur.
Reiner, hoher Lust zu pflegen,
Gab uns diesen Frühlings-Segen
Liebend die Natur.

(Quelle: Kinder meiner Laune, Johann Christian Mikan, Prag, 1833)


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