Magdenburg ist ein´ schöne Stadt,
Ein hochgewehrtes Haus,
Kommen viel fremde Gäste,
Die wollen uns treiben aus.
Die Gäst´ und die uns kommen
Seind Mönch´ und Pfaffenknecht,
Hilf, reicher Christ vom Himmel,
Dass wir sie grüßen recht!
Zu Magdenburg auf der Brucken,
Da liegen drei Hündelein,
Sie heulen alle Morgen,
Kein` Spanier lassen sie ein.
Zu Magdenburg auf dem Markte,
Da liegt ein Fass mit Wein,
Will ihn der Kaiser trinken,
Ein Landsknecht muss er sein.
Zu Magdenburg auf der Maure,
Da liegt ein eiserner Mann,
Will ihn der Kaiser g´winnen,
Sein´ Spanier müssen dran.
Dem Kaiser wollen wir geben
Jetzt und zu aller Frist,
Was ihm gebühret eben
Und nit, was Gottes ist.
Zu Magdenburg auf der Maure,
Da sind zwei guldine Schwert´,
Und g´winnt sie Herzog Moritz,
Ein´s Kurfürsten ist er wert.
Zu Magdenburg auf der Brucken,
Da seind drei Jungfräulein,
Sie machen alle Morgen
Drei schöne Kränzelein:
Das erste gehört dem Kurfürsten,
Das ander´ seinem Gemahl,
Das dritt´ gehört Graf Albrechten,
Der hat das Best´ getan.
Wer ist, der uns dies Liedlein sang,
So wohl gesungen hat?
Das haben getan drei Landknecht´ gut
Zu Magdenburg in der Stadt.
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