Es geht eine dunkle Wolk herein
(Autor: unbekannt)
Es geht eine dunkle Wolk herein,
Mich deucht, es werd ein Regen sein,
Ein Regen aus den Wolken,
Wohl in das grüne Gras.
Und kommst du, liebe Sonne, nicht bald,
So weset alls im grünen Wald,
Und all die müden Blumen,
Die haben müden Tod.
Es geht eine dunkle Wolk herein,
Es soll und muß geschieden sein,
Ade, Feinslieb, dein Scheiden
Macht mir das Herze schwer.
Quelle: Deutsche Dichtung der Neuzeit, Verlag G. Braun, Karlsruhe, ohne Jahr.
Werbung:
Users Today : 25
Users Yesterday : 77
Users This Month : 874
Users This Year : 32911
Total Users : 61498
Views Today : 27
Views Yesterday : 101
Views This Month : 1140
Views This Year : 42444
Total views : 77148
Who's Online : 1